Fischersand

Fischersand

Ortsteil:

Altstadt


Bezeichnung seit:

Fischersand

1587

vorherige Bezeichnung/en:

1294: curia in arena

1510: uf dem Sande

1587: ufen Fischersande

1666: Flechtnersand

1817: Fischersand


Bedeutung:

Die Bezeichnung "Sand" bedeutet eine an einem Wasserlauf angelegte Straße.

Die Straße führt entlang der Gera von der Langen Brücke zum Herrmannsplatz. Hier wohnten Fischer, Fischmenger und Korbflechter, weshalb zeitweilig beide Bezeichnungen gebräuchlich waren, Fischersand und Flechtnersand. Eine strenge Trennung wurde nicht vorgenommen. So lagen die Häuser "Zum krummen Hecht", "Zum güldenen Ring" und "Zum roten Kreuz" sowohl auf dem Fischersand als auch auf dem Flechtnersand.


1510 wird das Haus "Zum roten Krebs", 1587 ein Haus "Zur weißen Rose" erwähnt.

1650 werden die Häuser "Zur weißen Rose", "Zum roten Kreuz", "Zum weißen Schwan", "Zum roten Krebs", "Zum Christoph", "Zum Sprengel", "Zum Rosenzweig" und "Zum schwarzen und gelben Löwen" genannt. 1651 das Haus "Zum Lamm".

1666 wohnte der Flechtner Simon Köhler im Haus "Zum schwarzen Mohren", der Fischer Caspar Wormstedt im Haus "Zum bunten Löwen" und der Schulkollege Martin Hartung verrechtet das Haus "Zum kleinen Schweinskopf" Seine Frau ist Fischhändlerin. Auch die Häuser "Zum kleinen Elephanten", "Zum roten Karpfen", "Zur Jungfrau", "Zur grünen Schlange", "Zum kleinen Schweinskopf", "Zum großen Schweinskopf", "Zum krummen Hecht", "Zum braunen Lämmern", "Zum bunten Löwen", "Zum wilden Mann", "Zur kleinen Rose", "Zum goldenen Ring", "Zum Rosenkranz", "Zum bunten Ross", "Zum bunten Mann", "Zum weißen Rad", "Zum Löwen und Bären", "Zum Roland", "Zum roten Hirsch", "Zum schwarzen Türgewand", "Zur schwarzen Tür", "Zum gelben Löwen", "Zum kleinen Martin", "Zum Kalander", "Zum roten Turm", "Zum bunten Löwen", "Zum Schwan", "Zum Sprengel und alten Stein", "Zum weißen Lawen", "Zur schwarzen Henne" und das Backhaus "Zum Lamm" finden Erwähnung.