Ersol

ersol Solar Energy AG

ersol Solar Energy AG

Wilhelm-Wolff-Str. 23

D-99099 Erfurt


Tel.: +49 361 21 95-0 Fax: +49 361 21 95-133


Internet: http://www.ersol.de



Über ersol

Die 1997 gegründete ersol Solar Energy AG ist Hersteller von mono- und multikristallinen Silizium-Solarzellen und hat ihr Produktportfolio durch die Akquisition der ASi Industries GmbH (ASi) Anfang September 2005 um monokristalline Ingots und Wafer erweitert. Im Februar 2006 wurde zusätzlich der Silizium-Recyclingbetrieb SRS Silicon Recycling Services, Inc. in Camarillo, Kalifornien, erworben. Mit ASi und SRS sind nun auch die der Solarzellenproduktion vorgelagerten Wertschöpfungsstufen der Siliziumaufbereitung sowie der Ingot- und Waferherstellung integriert. Ingots und Wafer sind die zur Solarzellenproduktion benötigten Vorprodukte und bestimmen maßgeblich die Qualität der daraus produzierten Solarzellen. Zudem vertreibt das Unternehmen über die Tochtergesellschaft aimex-solar weltweit Solarmodule. Über das Joint Venture Shanghai Electric Solar Energy Co., Ltd. (SESE) kann das Unternehmen die geplante internationale Expansion, insbesondere in Asien, vorantreiben. Mit der im Dezember 2005 gegründeten Gesellschaft ersol Thin Film GmbH startet die ersol ihr Engagement in der Dünnschicht-Technologie. Die neue ersol Gruppe beschäftigt über 470 Mitarbeiter. Seit 30. September 2005 ist ersol im Prime Standard der Wertpapierbörse Frankfurt gelistet (ISIN: DE0006627532). Am 19. Dezember 2005 hat die Deutsche Börse die ersol Aktie in den TecDAX aufgenommen.


Die ersol Solar Energy AG produziert und vertreibt qualitativ hochwertige siliziumbasierte Photovoltaikprodukte. Die Gruppe besteht aus den Unternehmensbereichen Silicon, Wafers, Solar Cells und Modules. Mit einem Umsatz von 128 Mio. € im Geschäftsjahr 2006 gehört das Thüringer Unternehmen zu den führenden in der Solarstrombranche. Seit dem 30. September 2005 im Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet, wurde die junge ersol Aktie bereits am 19. Dezember 2005 in den TecDAX? aufgenommen. Derzeit beschäftigt die ersol Gruppe mehr als 500 Mitarbeiter. Primäres Ziel des Unternehmens ist es, sich als Hersteller mono- und multikristalliner Silizium- Solarzellen weiter zu etablieren und überproportional am erwarteten Wachstum der Photovoltaik- Branche teilzuhaben. Dazu konzentriert sich die ersol auf technologisch anspruchsvolle Stufen der Wertschöpfungskette für photovoltaische Anlagen, insbesondere auf die Produktion von Wafern und Solarzellen. Um die Versorgung mit dem knappen Rohstoff Silizium zu sichern, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. So ist neben langfristigen Lieferverträgen über Polysilizium die Einbindung unternehmensinterner Recyclingkapazitäten eine wichtige Säule zur Rohstoffversorgung des Konzerns. Dafür hat die ersol Gruppe im Februar 2006 den kalifornischen Siliziumrecycler SRS Inc. übernommen und so das Unternehmen um den Bereich Silicon erweitert. Um die neu gewonnenen Siliziummengen prozessieren zu können, wird der Bereich Wafers seit Herbst 2006 umfassend ausgebaut. Die dort gefertigten monokristallinen Wafer, Vorprodukte für die Herstellung hocheffizienter Siliziumsolarzellen, gehen fast vollständig in die Zellenproduktion der ersol ein. Seit Anfang 2006 liefert das Unternehmen einen Teil seiner Zellen zur Herstellung von Solarmodulen an das Joint Venture Shanghai Electric Solar Energy Co. Ltd. (SESE), an dem die ersol Gruppe zu 35% beteiligt ist. Der Vertrieb dieser in geringem Umfang produzierten Photovoltaikmodule wird zum Teil über das Unternehmenssegment Modules abgewickelt. Zu diesem Bereich wird zukünftig auch die für 2009 geplante eigene Modulproduktion gehören. Das Konzept dazu kann auch Partnerschaften mit etablierten Modulherstellern umfassen. Diese Überlegungen werden aktuell noch weiter konkretisiert. Um am überproportionalen Marktwachstum in der Solarindustrie trotz der Siliziumknappheit angemessen teilhaben zu können, hat sich ersol entschieden, sich in der Rohstoff sparenden Dünnschichttechnologie zu engagieren. Mit dem dafür gegründeten Tochterunternehmen ersol Thin Film GmbH im Bereich Modules kann die ersol Gruppe ihre Expansionspläne schneller vorantreiben – denn im Vergleich zur kristallinen Photovoltaik ist bei der amorphen Dünnschichttechnologie lediglich ein Prozent des erforderlichen Rohstoffes Silizium notwendig.


ErSol ist das zweite Erfurter Unternehmen an der Börse


Der Solarzellenhersteller ersol Solar Energy AG hat als zweites Unternehmen aus unserer Stadt (nach dem Softwarehersteller Q-Soft AG) den Sprung an die Börse geschafft. Auf dem Frankfurter Parkett gelang ersol ein fulminanter Start. Die Firma profitiert vom internationalen Boom der Solartechnologie.


Erfurt ist somit einer der wichtigen Standorte dieser Zukunftsindustrie.


ersol legt Basis für weitere Investition in Arnstadt


Kaufvertrag mit LEG Thüringen unterzeichnet


Beim Ausbau der Solarindustrie in Thüringen ist jetzt durch das Unternehmen ersol Energy AG eine weitere Etappe erfolgt: Am Donnerstag, 30. November 2006, unterzeichneten die beiden Vorstandsmitglieder Dr. Claus Beneking und Frank Müllejans sowie LEG-Abteilungsleiter Heiko Reinhardt in Erfurt einen Kaufvertrag. ersol erwirbt am Industriestandort „Erfurter Kreuz“ (Arnstadt) eine 4,1 Hektar große Fläche. „Hier entsteht ab dem kommenden Jahr eine Fabrik für monokristalline Silizium-Solarzellen“, sagte Beneking bei Vertragsabschluss. „Wir streben in der Arnstädter Zellproduktion eine Kapazität von 120 Megawatt an.“ Mehr als 100 Dauerarbeitsplätze möchte das Unternehmen in der neuen Fertigung künftig schaffen. Rund 45 Millionen € investiert ersol in die Produktionsstätte. Der Baubeginn wird noch im Dezember erfolgen. „Die LEG hat am ‚Erfurter Kreuz’ bereits 143 Hektar erschlossen, die nun erfolgreich vermarktet werden“, sagte Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung. „Neben den Ansiedlungen von Firmen wie Gonvarri und dem Joint Venture von Lufthansa und Rolls-Royce, N3, passt sich die neue Fertigungsstätte von ersol hervorragend ein.“


Die Investition auf einem der dynamischsten Industriestandorte Thüringens ist Teil einer Kette von Maßnahmen, mit denen ersol seine Expansionsstrategie umsetzt. Die ersol Gruppe verfügt schon über eine Fertigungsstätte für kristalline Solarzellen am Standort Erfurt-Südost. Auch dieser Standort wird von der LEG bereits seit Jahren entwickelt. Kürzlich schloss ersol mit der LEG einen neuen längerfristigen Mietvertrag für Erfurt-Südost ab. „Die aktuelle Investition in Arnstadt beeinträchtigt nicht unsere Präsenz am Standort Erfurt“, sagte Beneking. „Von Erfurt rücken wir nicht ab.“ Vielmehr finden auch in der Landeshauptstadt bereits Kapazitätserweiterungen statt: Im Güterverkehrszentrum (GVZ) Erfurt errichtet die Gruppe momentan eine Fertigungsstätte für Dünnschicht-Solarmodule.


Die neue Investition in Arnstadt erfolgt, um der gestiegenen Nachfrage nach Solarzellen zu entsprechen. Über langfristige Lieferverträge und die Übernahme des US-Siliziumrecyclingunternehmens SRS verfügt ersol auch künftig über deutlich steigende Mengen der wertvollen Ressource Silizium, die für die Herstellung der Solarzellen benötigt wird. Vorprodukte in Form von Wafern stellt das Arnstädter Tochterunternehmen ASi Industries bereit, welches in diesen Monaten ebenfalls in Arnstadt seine Kapazitäten erweitert.


Die Gesamtinvestitionen ersols in den kommenden zwei Jahren belaufen sich auf über 190 Millionen €; 400 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. ersol ist binnen weniger Jahre zu einem der Weltmarktführer bei der Herstellung von Solarzellen aufgestiegen.


Presseinformation vom 30. November 2006


12. März 2007

ersol ab heute in neuem Corporate Design

  • ersol Gruppe einschließlich aller Tochtergesellschaften erhält neues Gesicht
  • Neuer Leitsatz unterstreicht Unternehmensprofil: ersol. Von Anfang an. (ersol. Right from the start.)


Als erstes Geschenk zu ihrem 10. Geburtstag erhält die gesamte ersol Gruppe heute ein neues Corporate Design. Diesen tiefgreifenden optischen Wandel vollzieht ersol mit allen Unternehmenssegmenten, die jetzt ersol Silicon, ersol Wafers, ersol Solar Cells, ersol Thin Film und ersol Trading heißen. Hinter diesen englischsprachigen Bereichsnamen verbergen sich die Unternehmen der ersol Gruppe: SRS Inc., ASi Industries GmbH, ersol Solar Energy AG, ersol Thin Film GmbH und aimex-solar GmbH. Um Kunden, Partnern, Freunden und anderen Zielgruppen die ersol Gruppe mit all ihren Segmenten so transparent wie möglich darzustellen und sich nach außen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild zu präsentieren, wird die gesamte ersol Gruppe in ein neues Kleid gehüllt. Die Essener Werbeagentur Heureka! kreierte das neue Unternehmenslogo, das mit seiner spezifischen Farbigkeit und Form die elementaren Komponenten der Photovoltaik darstellt. Unterstützt wird das neue Logo außerdem durch einen aussagekräftigen Leitsatz: „ersol. Von Anfang an.“ bzw. „ersol. Right from the start.“Neben den verschiedenen Elementen des neuen Corporate Designs soll dieser Claim die Wiedererkennbarkeit der ersol Gruppe in der Öffentlichkeit erhöhen. ersol als Unternehmen, das die wesentlichen Bereiche der Photovoltaik-Wertschöpfungskette abdeckt, findet sich auch hier als Grundgedanke wieder.


Mit der Änderung der Bildmarke hat auch das Wort ersol eine neue Schreibweise erhalten. ersol wird nun immer durchgängig in Kleinbuchstaben geschrieben. Damit wird der Internationalität des Unternehmens Rechnung getragen.


Weitere Informationen zum neuen Corporate Design finden Sie ab dem 12. März 2007 auf unserer ebenfalls neu gestalteten Website unter der Adresse www.ersol.de.



Über Solventus Die im Mai 2004 gegründete Solventus Industrial S.L. entwickelt Projekte und Installationen im Bereich der erneuerbaren Energien, besonders auf dem Gebiet der Photovoltaik, Biomasse und Geothermie, und führt diese auch aus. Dabei übernimmt das in Spanien ansässige Unternehmen die Beratung seiner Kunden bis hin zur schlüsselfertigen Installation. Dazu gehören neben der optimalen Standortbestimmung, der Abwicklung der Genehmigungsverfahren auch die technische und administrative Beaufsichtigung der Installationen. Zurzeit realisiert die Solventus Projekte in ganz Spanien, vor allem aber im Süden und im Zentrum des Landes.