CMA Termine 2016: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 23. Dezember 2016, 12:14 Uhr

COLLEGIUM MAIUS ABENDE 2016

jeweils im Festsaal des Collegium maius (Landeskirchenamt der EKM), Michaelisstraße 39


Do, 25. Februar | 19.30 Uhr

Fasten: Zwischen spiritueller Erfahrung und Diätwahn

Für viele Menschen ist Fasten eine spirituelle Erfahrung. Alle großen Religionen keine eine solche Tradition der Enthaltsamkeit. In unserer übersatten Gesellschaft fasten jedoch viele auch aus anderen Gründen. Manchen verweigern sich dem Konsum, um neue Erfahrungen zu machen; andere versuchen für einige Zeit auf Annehmlichkeiten zu verzichten und lassen das Auto stehen. Was bringt das, was bringt mir das? Müssen es wirklich sieben Wochen sein? Was gibt mir Halt? Und wie kann ich durchhalten? Ein moderiertes Gespräch über den Verzicht mit: Dr. Bettina LANGE (Allgemeinmedizin und Naturheilkunde); Bruder JAKOB (Augustiner); Tilman WAGENKNECHT (Bus & Bahn Thüringen e.V.); Ulf und Anja ZOBEL (Fastenhotel Tambach-Dietharz)


Do, 2. Juni | 19.30 Uhr

"Novalis neu entdecken"

DR. CHRISTIAN RUCH (Chur/Schweiz)

Der Begriff Romantik steht heutzutage nicht selten für Kitsch und Kommerz, Candle-Light-Dinner, Wellness-Ferien oder Sonnenuntergänge am Traumstrand. Was hat unser heutiger Romantik-Begriff aber mit den Romantikern am Ende des 18. Jahrhunderts zu tun? Und was mit Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis (1772-1801), dem Romantiker schlechthin? Was hat uns Auf- und Abgeklärten Novalis, der Pietist, der Dichter, Philosoph und Theologe, aber auch Novalis, der hoffnungslos Verliebte und viel zu früh Verstorbene, heute noch zu sagen?


Do, 18. August | 19.30 Uhr

Chorwerke im Wandel der Zeiten , von der Gregorianik über die Reformation bis heute

Das „Ave Maria“ steht auf der „Hitliste“ romantischer Musik für viele Anlässe ganz oben. Doch hat es lange nicht so geklungen, wie wir es vielleicht im Ohr haben. Wie hat der Einfluss der Epochen, besonders die Ideen der Reformation, Chorwerke und Choräle in Text und Musik verändert? Welche Traditionen kamen aus der Gregorianik und begleiten uns noch in der Neuzeit? Wie bearbeitete Luther selbst ihm bekannte Lieder und wie wurden diese dann fortgeschrieben? Sängerinnen und Sänger des Kammerchores Prenzlau mit instrumentaler Begleitung nehmen uns mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte europäischer Chormusik und bringen uns Musikgeschichte näher. Kammerchor Prenzlau und Streichquintett des Preußischen Kammerorchesters; Leitung: Jürgen Bischof, Prenzlau


Do, 15. September | 19.30 Uhr

August Hermann Francke: Reformator der dritten Generation – von Erfurt nach Halle

ANTJE SCHLOMS (Erfurt) / DR. THOMAS MÜLLER-BAHLKE (Halle)

Der Weltgelehrte August Hermann Francke trug seine Ideen von der Reformation von Erfurt nach Halle. In welcher Weise hat Francke die zentralen reformatorischen Grundforderungen aufgenommen und in seinem Werk zur Vollendung geführt? Über Franckes Wirken in Erfurt berichtet uns eine Doktorandin der Universität Erfurt, während der Direktor der Franckeschen Stiftungen das Wirken Franckes in der Hallenser Zeit ausführt. Collegium maius Abende 2016


Do, 27. Oktober | 19.30 Uhr

„Reformation im Pfarrhaus? Zum Kulturwandel einer Institution“

PROF. DR. CHRISTEL KÖHLE-HEZINGER (Jena)

In den vergangenen 500 Jahren sind Frauen und Männer aus evangelischen Pfarrhäusern hervorgegangen, die unsere Kultur geprägt haben. Es galt als Ort universeller Bildung und bürgerlichen Lebens, wurde zum Vorbild christlicher Lebensführung stilisiert und ist seit Jahrhunderten Projektionsfläche gesellschaftlicher und familiärer Ideale. Die Referentin des Abends hat intensiv zu diesem Thema geforscht und ist maßgeblich an der Wanderausstellung „Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses“ beteiligt, die ab Ende Oktober im Stadtmuseum Erfurt zu sehen sein wird.


Do, 1. Dezember | 19.30 Uhr

Mach dir ein Bild: Von historischen Stadtansichten Erfurts

MA. TIM ERTHEL (Erfurt)

Die ausgesprochen reiche Sakrallandschaft des mittelalterlichen Erfurt trug der Stadt den Beinamen „thüringisches Rom“ ein. Neben der wehrhaften Ummauerung mit ihren Toren und Türmen waren es vor allem die Türme der Sakralbauten, die die Fernwirkung der Stadt bestimmten. Es verwundert nicht, dass diese "vieltürmig-stachelige" Silhouette schon früh im Bild festgehalten wurde. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung der Erfurter Stadtansichten und Pläne an ausgewählten, teils bisher unbekannten Beispielen nach und veranschaulicht deren Bedeutung für historische und kunsthistorische Fragen.


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