Arnold Albrecht: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 12. Dezember 2009, 15:17 Uhr

Arnold Albrecht (* 9. Oktober 1950 in Bornhagen) ist seit 1990 der Betriebsratsvorsitzender des Siemens Energy Generatorenwerk Erfurt. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Verdienstordens des Freistaates Thüringen.

Albrecht studierte 1973 Landtechnik in Nordhausen, 1978 in Rostock und arbeitete in verschiedenen leitenden Funktionen. Unter anderem leitete er ein Ingenieurbüro und war Fachdirektor für Rationalisierung und Technologie. 1986 trat er aus der SED aus. 1989 beteiligte er sich an der friedlichen Wende in der damaligen DDR und gründete den „Arbeitskreis Reformen“. Er wurde im November 1989 zum letzten BGL-Vorsitzenden seines Werkes gewählt und reformierte die Arbeitnehmervertretung. Im Frühjahr 1990 wurde er als Betriebsratsvorsitzender gewählt und hatte dieses Amt fünf Wahlperioden inne. Er war 1990 Mitglied des Beirates der VK AG (Vereinigte Kraftwerke AG). In der 1991 neugegründeten Siemens Gesellschaft SEI übte er ein Aufsichtsratsmandat aus.

1993 initiierte er die Gründung eines Betriebs-Pensionärsvereins und war dessen Mitbegründer. Er gehörte von 1993 bis 1998 dem bundesweiten „Arbeitskreis der Betriebsräte für Energie“ an und war zwölf Jahre ehrenamtlicher Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Erfurt.

Am 17. Juli 2001 wurde er für seinen Kampf um den Erhalt des Werkes vom Bundespräsidenten Johannes Rau mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Für sein überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement und seine Verdienste für den Freistaat Thüringen, wurde er am 9. Juni 2009 mit dem Verdienstorden des Freistaats Thüringen geehrt.