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Version vom 6. September 2014, 07:06 Uhr

Orte der Reformation in Gotha

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In der einst kurfürstlich-sächsischen Stadt Gotha finden sich zahlreiche Spuren des Wirkens von Martin Luther und anderer Persönlichkeiten der Reformationsgeschichte. Unter dem Theologen Friedrich Myconius, dem „Reformator Gothas“, erfolgte die konsequente Durchsetzung der lutherischen Lehren.

Herzog Ernst der Fromme machte Gotha 1640 zur Residenz eines „protestantischen Musterstaates“. Seine Nachfolger bauten die Stadt mit dem imposanten Schloss Friedenstein weiter prächtig aus. Das „Barocke Universum Gotha“ bietet so eine Fülle an bedeutenden historischen Erinnerungsorten und Kulturschätzen.

Knapp drei Jahrhunderte blieb Gotha Hauptstadt eines herzoglich-sächsischen Kleinstaates der Wettiner und Zentrum einer entsprechenden evangelischen Landeskirche. Seit 1920 gehört es zum Freistaat Thüringen. Mitten im „Grünen Herzen Deutschlands“ gelegen, zählt Gotha heute zu den wichtigsten Anziehungspunkten im „Land der Residenzen“.


Steffen Raßloff / Torsten Kunz (Hg.): Orte der Reformation. Gotha. Leipzig 2015. (Evangelische Verlagsanstalt).