Bundesgartenschau Erfurt 2021

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Bundesgartenschau Erfurt 2021

Die Traditionsreiche Blumenstadt Erfurt ist Ausrichter der Bundesgartenschau 2021

Am 22. Dezember 2011 hat die Bundesgartenschaugesellschaft die Bewerbung Erfurts für die Buga 2021 angenommen. Die beliebte Veranstaltung wird damit an einem traditionsreichen Standort des Gartenbaus Station machen. Schon im Mittelalter bildete das Blaufärbemittel Waid eine wesentliche Grundlage für den Wohlstand und die Macht der thüringischen Metropole. Zugleich rühmte Martin Luther Erfurt als "Gärtner des Reiches". Im 18. Jahrhundert begründete Christian Reichart den modernen Erwerbsgartenbau. Erfurts Entwicklung zum Zentrum des Gartenbaus in Deutschland erreichte um 1900 ihren Höhepunkt. Die großen Erfurter Gartenbaudynastien – Haage, Benary, Schmidt, Heinemann, Chrestensen – erlangten Weltgeltung.

Mit der Gartenschau "Erfurt blüht" 1950, vor allem jedoch mit der 1961 eröffneten "Internationalen Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder", der iga, konnte an diese Traditionen angeknüpft werden. Das 50. Jubiläum des egaparks, wie die iga heute heißt, war damit ein guter Anlass für die erfolgreiche Bewerbung um die Buga. Entworfen vom renommierten Gartenarchitekten Reinhold Lingner, ist der egapark das bedeutendste Gartendenkmal der 1960er-Jahre in Deutschland und zugleich schon heute die meistbesuchte Tourismusattraktion Thüringens. Sie soll den Kern der Buga 2021 bilden, die sich aber auch über weitere Stadtteile, wie die Zitadelle Petersberg und die nördliche Geraaue, erstrecken wird.