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Dieses Gebiet wurde bis 1168 mit einer etwa acht Kilometer langen [[Stadtmauer]] umgeben, die ihren Verlauf zum großen Teil entlang des heutigen Juri-Gagarin-Ringes hatte. Das monumentale Ensemble von Dom und Severikirche mit der über 500 Jahre alten weltberühmten und klangvollen Glocke [[Gloriosa]], die reichen Patrizier- und reizvollen Fachwerkhäuser sowie die vielen Kirchen, die der Stadt den Beinamen "thüringisches Rom" gaben, machen das über 1260 Jahre alte Erfurt zu einem Bilderbuch der deutschen Geschichte.  
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Dieses Gebiet wurde bis 1168 mit einer etwa acht Kilometer langen [[Stadtmauer]] umgeben, die ihren Verlauf zum großen Teil entlang des heutigen [[Juri-Gagarin-Ring]]es hatte. Das monumentale Ensemble von [[DomZuErfurt|Dom]]  und [[Severikirche]] mit der über 500 Jahre alten weltberühmten und klangvollen Glocke [[Gloriosa]], die reichen Patrizier- und reizvollen Fachwerkhäuser sowie die vielen Kirchen, die der Stadt den Beinamen "thüringisches Rom" gaben, machen das über 1260 Jahre alte Erfurt zu einem Bilderbuch der deutschen Geschichte.  
  
Dom, St.Sevenkirche und die Krämerbrücke sind als Wahrzeichen der Stadt zugleich die markantesten Bauwerke der Altstadt. "Erfordia turrita", turmreiches Erfurt, wurde die Stadt genannt, eine Bezeichnung, die auch heute noch zutreffend ist.
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Dom, St.Sevenkirche und die [[Krämerbrücke]] sind als Wahrzeichen der Stadt zugleich die markantesten Bauwerke der Altstadt. "Erfordia turrita", turmreiches Erfurt, wurde die Stadt genannt, eine Bezeichnung, die auch heute noch zutreffend ist.
  
Jeder Platz und jede Straße hier bieten Sehenswertes und oft Einzigartiges: der Domplatz mit seinem unvergleichlichen Kirchenensemble auf der einen Seite und den schönen Bürgerhäusem auf der anderen, der Fischmarkt, wenige Schritte davon die Krämerbrücke und der Wenigemarkt. Der Anger, dessen architektonisches Spektrum vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu fast jeder Epoche ein Gebäude bieten kann. Ganze Straßen mit wertvollen alten Häusern, die nach und nach ihre ursprüngliche Schönheit zurückgewinnen, wie die Allerheiligenstraße, die Michaelisstraße und die Pergamentergasse, wechseln sich ab mit solchen, die einzelne Kostbarkeiten beherbergen, wie zum Beispiel die Augustinerstraße und wieder anderen, die vielleicht "nur" einen schönen, manchmal unerwarteten Blick bieten.  
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Jeder Platz und jede Straße hier bieten Sehenswertes und oft Einzigartiges: der Domplatz mit seinem unvergleichlichen Kirchenensemble auf der einen Seite und den schönen Bürgerhäusem auf der anderen, der Fischmarkt, wenige Schritte davon die Krämerbrücke und der Wenigemarkt. Der [[Anger]], dessen architektonisches Spektrum vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu fast jeder Epoche ein Gebäude bieten kann. Ganze Straßen mit wertvollen alten Häusern, die nach und nach ihre ursprüngliche Schönheit zurückgewinnen, wie die [[Allerheiligenstraße]], die [[Michaelisstraße]] und die [[Pergamentergasse]], wechseln sich ab mit solchen, die einzelne Kostbarkeiten beherbergen, wie zum Beispiel die [[Augustinerstraße]] und wieder anderen, die vielleicht "nur" einen schönen, manchmal unerwarteten Blick bieten.  
  
Die Altstadt ist auch Mittelpunkt bedeutender Veranstaltungen, wie das jährlich stattfindende Krämerbrückenfest, den Töpfermarkt und die Domstufenfestspiele.
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Die Altstadt ist auch Mittelpunkt bedeutender Veranstaltungen, wie das jährlich stattfindende [[Krämerbrückenfest]], den [[Töpfermarkt]] und die [[Domstufenfestspiele]].

Version vom 11. Mai 2010, 08:13 Uhr

== Altstadt ==

Mit etwa 150 ha Fläche (ohne Petersberg) gehört die historische Altstadt Erfurts zu den größten in Deutschland.

Dieses Gebiet wurde bis 1168 mit einer etwa acht Kilometer langen Stadtmauer umgeben, die ihren Verlauf zum großen Teil entlang des heutigen Juri-Gagarin-Ringes hatte. Das monumentale Ensemble von Dom und Severikirche mit der über 500 Jahre alten weltberühmten und klangvollen Glocke Gloriosa, die reichen Patrizier- und reizvollen Fachwerkhäuser sowie die vielen Kirchen, die der Stadt den Beinamen "thüringisches Rom" gaben, machen das über 1260 Jahre alte Erfurt zu einem Bilderbuch der deutschen Geschichte.

Dom, St.Sevenkirche und die Krämerbrücke sind als Wahrzeichen der Stadt zugleich die markantesten Bauwerke der Altstadt. "Erfordia turrita", turmreiches Erfurt, wurde die Stadt genannt, eine Bezeichnung, die auch heute noch zutreffend ist.

Jeder Platz und jede Straße hier bieten Sehenswertes und oft Einzigartiges: der Domplatz mit seinem unvergleichlichen Kirchenensemble auf der einen Seite und den schönen Bürgerhäusem auf der anderen, der Fischmarkt, wenige Schritte davon die Krämerbrücke und der Wenigemarkt. Der Anger, dessen architektonisches Spektrum vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu fast jeder Epoche ein Gebäude bieten kann. Ganze Straßen mit wertvollen alten Häusern, die nach und nach ihre ursprüngliche Schönheit zurückgewinnen, wie die Allerheiligenstraße, die Michaelisstraße und die Pergamentergasse, wechseln sich ab mit solchen, die einzelne Kostbarkeiten beherbergen, wie zum Beispiel die Augustinerstraße und wieder anderen, die vielleicht "nur" einen schönen, manchmal unerwarteten Blick bieten.

Die Altstadt ist auch Mittelpunkt bedeutender Veranstaltungen, wie das jährlich stattfindende Krämerbrückenfest, den Töpfermarkt und die Domstufenfestspiele.