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	<title>Blumenstadt Erfurt iga egapark - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Erfurter: /* Blumenstadt Erfurt */</title>
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		<author><name>Erfurter</name></author>
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		<title>Erfurter: /* Blumenstadt Erfurt */</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Aufstieg zu einer Metropole des Gartenbaus war eng verbunden mit hochkarätigen Gartenbauausstellungen. Motor war meist der Gartenbauverein Erfurt mit den großen Unternehmern an der Spitze. Noch im Gründungsjahr 1838 konnte man in „Vogels Garten“, dem heutigen „Stadtgarten“, die erste dieser Schauen sehen, die sogar der preußische König Friedrich Wilhelm III. besuchte. Ein erster Höhepunkt wurde 1865 mit der „Allgemeinen deutschen Ausstellung von Produkten des Land- und Gartenbaues“ in „Vogels Garten“ erreicht. Sie gilt als eine Art „Ur-Bundesgartenschau“ und wurde von den Zeitgenossen als „erste, das ganze Gartenwesen umschließende deutsche Ausstellung“, als „ein wahres Fest der nie alternden Göttin Flora“ gefeiert. Die Ausstellung fand mit dem 2. Kongress deutscher Gärtner, Botaniker und Gartenfreunde statt und lockte rund 30.000 Besucher und fast 400 Aussteller nach Erfurt. Letztere kamen schon damals aus aller Welt, aus Brasilien, Spanien, Amerika, Chile, Jamaica, Gibraltar, Palästina, Indien und Australien. Türkischer Tabak, Ananas-Stauden oder Agaven besaßen seinerzeit noch eine ausgesprochene Exotik und verliehen der Schau einen besonderen Reiz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Aufstieg zu einer Metropole des Gartenbaus war eng verbunden mit hochkarätigen Gartenbauausstellungen. Motor war meist der Gartenbauverein Erfurt mit den großen Unternehmern an der Spitze. Noch im Gründungsjahr 1838 konnte man in „Vogels Garten“, dem heutigen „Stadtgarten“, die erste dieser Schauen sehen, die sogar der preußische König Friedrich Wilhelm III. besuchte. Ein erster Höhepunkt wurde 1865 mit der „Allgemeinen deutschen Ausstellung von Produkten des Land- und Gartenbaues“ in „Vogels Garten“ erreicht. Sie gilt als eine Art „Ur-Bundesgartenschau“ und wurde von den Zeitgenossen als „erste, das ganze Gartenwesen umschließende deutsche Ausstellung“, als „ein wahres Fest der nie alternden Göttin Flora“ gefeiert. Die Ausstellung fand mit dem 2. Kongress deutscher Gärtner, Botaniker und Gartenfreunde statt und lockte rund 30.000 Besucher und fast 400 Aussteller nach Erfurt. Letztere kamen schon damals aus aller Welt, aus Brasilien, Spanien, Amerika, Chile, Jamaica, Gibraltar, Palästina, Indien und Australien. Türkischer Tabak, Ananas-Stauden oder Agaven besaßen seinerzeit noch eine ausgesprochene Exotik und verliehen der Schau einen besonderen Reiz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1876 fand die „Allgemeine Deutsche Gartenbauausstellung“ statt, für die am Rande des Steigers eine Festhalle, großzügige Freiflächen sowie Ausstellungshallen errichtet wurden. Kaiserin Augusta, Gattin Kaiser Wilhelms II., hatte die Ausstellung eröffnet, die anschließend ihr zu Ehren zum Augustapark umgestaltet wurde.  Hieran erinnert die heutige Sängerwiese an der Parkstraße (bis 1946: Am Augustapark). Es folgten die „Thüringische Gewerbe- und Industrieausstellung“ 1894 auf dem heutigen Stadtpark-Gelände und die „Gartenbauausstellung zu Erfurt“ 1902 auf dem heutigen Gelände der Thüringenhalle. Im Dritten Reich gab es Bemühungen der Stadt um eine Reichsgartenschau. Trotz deren Scheiterns zeigt sich hier erneut der Anspruch als nationales Gartenschauzentrum, wie er zwei Jahrzehnte später mit der iga dauerhaft umgesetzt wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1876 fand die „Allgemeine Deutsche Gartenbauausstellung“ statt, für die am Rande des Steigers eine Festhalle, großzügige Freiflächen sowie Ausstellungshallen errichtet wurden. Kaiserin Augusta, Gattin Kaiser Wilhelms II., hatte die Ausstellung eröffnet, die anschließend ihr zu Ehren zum Augustapark umgestaltet wurde.  Hieran erinnert die heutige Sängerwiese an der Parkstraße (bis 1946: Am Augustapark). Es folgten die „Thüringische Gewerbe- und Industrieausstellung“ 1894 auf dem heutigen Stadtpark-Gelände und die „Gartenbauausstellung zu Erfurt“ 1902 auf dem heutigen Gelände der Thüringenhalle&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Für die aufwändige Ausstellung 1894 hatte man u.a. ein Thüringer Bauernhaus als Attraktion errichten lassen. Dieses wurde anschließend als bis heute ein beliebtes Berggasthaus auf den Riechheimer Berg umgesetzt. Gleizeitg wurde einer der Holzpavillons im Ilmtal oberhalb von Buchfart zum Waldgasthaus Balsamine&lt;/ins&gt;. Im Dritten Reich gab es Bemühungen der Stadt um eine Reichsgartenschau. Trotz deren Scheiterns zeigt sich hier erneut der Anspruch als nationales Gartenschauzentrum, wie er zwei Jahrzehnte später mit der iga dauerhaft umgesetzt wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Entwicklung des Stadtgrüns trug ebenfalls nachhaltig zur modernen Urbanität und zum spezifischen Image Erfurts bei, das 1906 mit 100.000 Einwohnern zur Großstadt wurde. Insbesondere auf dem Areal der ab 1873 beseitigten Stadtbefestigungen und im Erweiterungsgebiet der pulsierenden Industriestadt entstanden anspruchsvolle Grünanlagen und Parks, allen voran der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stadtpark Stadtparktreppe|Stadtpark]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf der Daberstedter Schanze (1908). In den „Goldenen Zwanzigern“ folgte der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Nordpark Erfurt|Nordpark]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als moderner Volkspark. Zur Blumenstadt Erfurt gehört auch die weit zurückreichende Tradition der Gartenbaubildung bis hin zur heutigen Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst der Fachhochschule Erfurt mit Lehr- und Forschungseinrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Entwicklung des Stadtgrüns trug ebenfalls nachhaltig zur modernen Urbanität und zum spezifischen Image Erfurts bei, das 1906 mit 100.000 Einwohnern zur Großstadt wurde. Insbesondere auf dem Areal der ab 1873 beseitigten Stadtbefestigungen und im Erweiterungsgebiet der pulsierenden Industriestadt entstanden anspruchsvolle Grünanlagen und Parks, allen voran der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stadtpark Stadtparktreppe|Stadtpark]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf der Daberstedter Schanze (1908). In den „Goldenen Zwanzigern“ folgte der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Nordpark Erfurt|Nordpark]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als moderner Volkspark. Zur Blumenstadt Erfurt gehört auch die weit zurückreichende Tradition der Gartenbaubildung bis hin zur heutigen Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst der Fachhochschule Erfurt mit Lehr- und Forschungseinrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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